Thripse sind kleine, längliche Insekten, etwa 1-2 mm lang. Sie sind normalerweise gelblich, braun oder schwarz. Wahrscheinlich gehören sie zu den häufigsten Schädlingen, die sich an Rosen niederlassen und die fast unmöglich zu bekämpfen sind. Sie verursachen große Probleme für Gartenbesitzer.
Thripse an Rosen sind äußerlich schwer zu erkennen; man kann sie sehen, wenn man die Blüte öffnet und zwischen den Blütenblättern nach ihnen sucht. In der Regel sitzen sie tief innen, an den Blütenblättern näher zur Mitte der Blume. Solange die Rose nicht aufgeblüht ist, ist es fast unmöglich festzustellen, ob die Pflanze infiziert ist. Oft bemerkt der Gartenbesitzer diese Schädlinge an den Rosensträuchern nicht, bis die Spuren ihrer Anwesenheit sichtbar werden. Häufig hört man: „Ich dachte, es gibt keine Thripse an meinen Rosen.“

Wie kann man erkennen, dass Rosen Thripse haben?
Thripse ernähren sich vom Zellsaft der Pflanzen, indem sie die Zellen der Blätter, Stängel und Knospen anstechen und den Saft aussaugen. Dies führt zu hellen oder silbrigen Flecken auf den Blättern und zur Verformung der Knospen. Auf hellen Blütenblättern kann man dunkle Punkte sehen, wie kleine Sommersprossen – ein Zeichen dafür, dass die Pflanze infiziert ist.
Thripse an Rosen: Fotos
Diese kleinen, mikroskopischen Insekten gehören zur Gruppe der Gliederfüßer. Wie Thripse an Rosen aussehen, kann man auf diesem Foto sehen. Diese kleinen Käfer scheinen jedoch nicht wie eine echte Plage und ständige Bedrohung für Rosenbeete auszusehen?

Wie gefährlich sind Thripse an Rosen?
Diese Schädlinge leben nicht nur in der Blüte selbst, sondern befallen die gesamte Pflanze. Das Weibchen legt ihre Eier an den Stängeln, Blättern oder in der Blüte ab. Manchmal stechen sie die Stängel an und legen ihre Eier in den Stängel. Aus den Eiern schlüpfen junge Nymphen, die sich über die Pflanze hermachen und ihren Saft saugen. Daher sind die Punkte auf den Blütenblättern sichtbar; es handelt sich um Einstiche, durch die die Thrips-Nymphen ihre Nahrung aufnehmen. Neben der Verschlechterung des Aussehens der Blüte sind diese Einstiche gefährlich, da durch sie andere Infektionen, verschiedene Fäulnisse und Pilze in die Pflanze eindringen können. Zum Beispiel ist die Graufäule (Botrytis) fast immer ein Begleiter von Thripsen und ein großes Problem für den Garten. Während die Einstiche auf den Blütenblättern das Aussehen der Knospe nur geringfügig beeinträchtigen, kann Botrytis die Blume erheblich deformieren und den Rosenstrauch insgesamt schädigen.
Nach einigen Tagen graben sich die Nymphen in den Boden unter der Pflanze ein, um nach dem Verpuppen in einer anderen Entwicklungsstufe wieder auf der Pflanze zu erscheinen. Einige Tage später entwickeln die Insekten Flügel und die Thripse können durch den gesamten Garten fliegen und sich auf anderen Pflanzen niederlassen.









